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Brüderlichkeit · Humane & Solidarische Wirtschaft

Zollpolitik

A. Aktuelle Lage

2025 hat die US-Regierung Zölle in bisher ungekanntem Ausmaß eingeführt, Handelspartner antworteten mit Gegenzöllen. Lieferketten geraten unter Druck, Preise steigen, Unternehmen können kaum noch langfristig planen.

Hinter dem Streit steht eine alte Frage: Wer ordnet die Weltwirtschaft – Nationalstaaten, Märkte oder die Beteiligten selbst?

B. Lösungsansätze

  • Assoziationen über Grenzen hinweg — Erzeuger, Händler und Verbraucher vereinbaren Mengen und Preise direkt. Das macht Wirtschaft planbar, ohne dass Staaten sie lenken.
  • Gleiche Mindeststandards — Das Rechtsleben legt weltweit vergleichbare Standards für Arbeit, Umwelt und Menschenrechte fest. Dumping wird so unattraktiv.
  • Kostenwahrheit — Preise bilden Klima- und Sozialkosten ab, damit weder Zölle noch Subventionen verzerren.

C. Praktische Beispiele

Fairtrade und GEPA — Faire Preise und langfristige Abnahmeverträge sichern Kleinbauern ihr Einkommen unabhängig von Börsenschwankungen.

Solidarische Landwirtschaft — Verbraucher tragen die Kosten eines Hofes gemeinsam und erhalten die Ernte. Das ist Assoziation im Kleinen.

EU-Lieferkettengesetz — Seit 2024 verpflichtet eine EU-Richtlinie größere Unternehmen zur Sorgfalt gegenüber Menschenrechten und Umwelt in ihren Lieferketten.

D. Orte & Initiativen

Fairtrade Deutschland — fairtrade-deutschland.de

Netzwerk Solidarische Landwirtschaft — solidarische-landwirtschaft.org

Initiative Lieferkettengesetz — lieferkettengesetz.de

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