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Stiftung für Arbeit

Menschen wollen arbeiten. Es ist ein Grundrecht und -bedürfnis. Wir benötigen neue unkomplizierte Zugänge zu gewerblicher wie unbezahlter Arbeit. (Siehe UN Menschenrechte, Artikel 23 UN- Menschenrechtskonvention, (1) Jeder hat das Recht auf Arbeit… .[1])

Vielleicht sollte eine Stiftung im Sinne einer Assoziation gegründet werden, die Arbeitsangebote sammelt und verteilt.

Diese Stiftung könnte „Stiftung der Arbeit“ heißen und würde getragen von möglichst vielen Stiftungen und der Wirtschaft. Soziale wie gewerbliche Unternehmen könnten Arbeitsgesuche oder -angebote anmelden. Jeder könnte auf diese Weise unkompliziert Arbeit geben und Arbeit annehmen. Vielleicht fangen wir mit geschenkter Arbeit an? Arbeit ist eigentlich ein Geben, Einkommen ein dem Folgendes.

[1] https://www.menschenrechtserklaerung.de/die-allgemeine-erklaerung-der-menschenrechte-3157/

Gründet eine Stiftung für Arbeit

 


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Brüderlichkeit · Humane & Solidarische Wirtschaft

A. Aktuelle Lage

Arbeit zu wollen, ist ein menschliches Grundbedürfnis — keine staatliche Gefälligkeit. Die UN-Menschenrechtscharta, Artikel 23, formuliert das als Recht: Jeder hat das Recht auf Arbeit. In der Praxis hängt der Zugang zu Arbeit von Bildungsabschlüssen, Netzwerken, geographischer Lage und einer Bürokratie ab, die Suchende und Anbietende oft trennt statt sie zusammenzubringen.

Eine Stiftung für Arbeit — als assoziative Struktur gedacht — würde Arbeitsangebote und -gesuche bündeln, ohne staatliche Kontrolllogik und ohne Marktmechanismus. Ein Clearinghouse, das Arbeit vermittelt, weil Arbeit gebraucht wird — nicht weil jemand davon Gewinn zieht.

B. Lösungsansätze

  • Stiftung als Assoziation für Arbeit — Getragen von Unternehmen, Sozialträgern und der Wirtschaft, sammelt eine solche Stiftung Arbeitsgesuche und -angebote aus sozialem wie gewerblichem Bereich und vermittelt ohne bürokratische Hürden.
  • Unbezahlte Arbeit sichtbar machen — Pflege, Nachbarschaftshilfe, ehrenamtliches Engagement: Diese Arbeit trägt die Gesellschaft. Eine Stiftung für Arbeit könnte auch hier Verbindungen schaffen — zwischen denen, die Unterstützung brauchen, und denen, die Zeit und Können haben.
  • Niedrigschwelliger Einstieg — Statt langer Antragsverfahren: schnelle, direkte Vermittlung. Wer arbeiten will, soll das ohne Hindernisse tun können.

C. Praktische Beispiele

Jobcenter-Alternativen in Skandinavien — In Dänemark und Schweden orientieren sich Arbeitsvermittlungen stärker an individuellen Stärken und persönlichem Kontakt als an Stellenprofilen. Die Vermittlungsquoten sind messbar besser.

Soziale Betriebe — Inklusionsunternehmen, die Menschen mit Behinderungen oder Langzeitarbeitslosen echten Zugang zu Arbeit bieten — nicht in Werkstätten, sondern im regulären Wirtschaftsleben.

Nachbarschaftshilfe-Plattformen — Lokale Plattformen wie Nebenan.de oder lokale Tauschbörsen zeigen, dass Arbeit auch jenseits des Erwerbssystems organisierbar ist.

D. Orte & Initiativen

Bundesarbeitsgemeinschaft der Inklusionsfirmen — bag-if.de

Nebenan.de Stiftung — nebenan.de

Netzwerk Grundeinkommen — grundeinkommen.de

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