Menschenrechte am Arbeitsplatz
Menschenrechte an jedem Arbeitsplatz Wir schätzen die Ideale „Freiheit - Gleichheit - Solidarität“ vor allen anderen. Wir üben, sie in …
Gleichheit · Staats- & Rechtsleben
Menschenrechte gelten auf dem Papier universell. In der Praxis sind sie verhandlungsfähig — gegen Investitionsschutz, gegen Handelsinteressen, gegen Stabilität. Lieferketten, die auf Zwangsarbeit basieren, sind bekannt und dokumentiert. Die Reaktion darauf ist meistens: Berichte, Bekenntnisse, Verzögerungen.
Dabei ist die normative Grundlage längst da: UN-Menschenrechtscharta, ILO-Kernarbeitsnormen, OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen. Was fehlt, ist Verbindlichkeit mit echten Konsequenzen.
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (Deutschland, 2023) — Gilt für Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitenden. Verpflichtet zur Risikoanalyse und Abhilfemaßnahmen. Erste Berichte zeigen: Umsetzung läuft schleppend, Kontrolle ist lückenhaft.
Ruggie-Prinzipien — Die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (2011) sind der internationale Standard. Keine Verbindlichkeit, aber ein anerkannter Referenzrahmen für Unternehmen, Investoren und Regierungen.
Klage gegen Shell (Nigeria/Niederlande) — Nigerianische Bauern haben Shell vor einem niederländischen Gericht erfolgreich verklagt. Ein Meilenstein dafür, dass Menschenrechtsverletzungen durch multinationale Konzerne einklagbar sind.
Amnesty International Deutschland — amnesty.de
Business & Human Rights Resource Centre — business-humanrights.org
Initiative Lieferkettengesetz — lieferkettengesetz.de
Menschenrechte an jedem Arbeitsplatz Wir schätzen die Ideale „Freiheit - Gleichheit - Solidarität“ vor allen anderen. Wir üben, sie in …