Eigentum und Besitz
eigentum - Geistig und individuell Jedes Eigentumsrecht steht in einem Spannungsfeld zwischen Einzel- und Allgemeinwohlinteresse. Im westlichen Liberalismus hat das …
Brüderlichkeit · Humane & Solidarische Wirtschaft
Das westliche Eigentumsrecht ist römisch-rechtlichen Ursprungs: Eigentum bedeutet das Recht, mit einer Sache nach Belieben zu verfahren — sie zu nutzen, zu verbrauchen, zu zerstören und andere davon auszuschließen. Das ist eine sehr spezifische historische Konstruktion, keine Naturgegebenheit. Sie hat zu beispiellosem wirtschaftlichem Dynamismus geführt — und zu einer Konzentration von Eigentumsrechten, die mit demokratischen Prinzipien immer schwerer vereinbar ist.
Geistiges Eigentum ist ein besonderer Fall: Patentschutz, der Innovation einsperrt statt sie zu fördern. Urheberrecht, das Wissen privat hält, das aus öffentlicher Förderung entstanden ist.
Creative Commons — Lizenzsystem, das Urheber ermöglicht, ihr Werk gezielt freizugeben. Millionen von Werken unter CC-Lizenz — ein freiwilliger Schritt Richtung Gemeingut.
TRIPS-Abkommen und Pharmakonflikte — Südafrika wollte Anfang der 2000er Jahre günstige HIV-Medikamente produzieren. Westliche Pharmaunternehmen klagten mit Verweis auf Patentschutz. Der Fall hat gezeigt, wozu Eigentumsrechte führen können, wenn sie absolut gesetzt werden.
Mietshäusersyndikat — Eigentum, das strukturell so gestaltet ist, dass es nicht verkauft, vererbt oder spekulativ genutzt werden kann. Ein Modell für die Übersetzung von Nutzungseigentum in rechtliche Realität.
Commons-Institut — commons-institut.org
Mietshäusersyndikat — syndikat.org
Creative Commons Deutschland — de.creativecommons.net
eigentum - Geistig und individuell Jedes Eigentumsrecht steht in einem Spannungsfeld zwischen Einzel- und Allgemeinwohlinteresse. Im westlichen Liberalismus hat das …