Parteien-Demokratie in Mandate-Demokratie verwandeln
Parteien-Demokratie in Mandate-Demokratie verwandeln Seit dem Debakel der Landtagswahlen in Thüringen stellen sich viele Fragen. Sind unsere Volksvertreter wirklich die …
Gleichheit · Staats- & Rechtsleben
Parteien sind laut Grundgesetz (Artikel 21) für die politische Willensbildung zuständig. Aber sie erfüllen diese Funktion zunehmend schlecht: Mitgliederzahlen sinken, interne Debatten finden kaum statt, Führungspersonal wird von kleinen Aktivengruppen bestimmt, die nicht repräsentativ für die Bevölkerung sind.
Gleichzeitig haben Parteien privilegierten Zugang zu Staatsfinanzierung und Parlamentsmandaten. Diese Privilegien sind dann gerechtfertigt, wenn Parteien tatsächlich Brücken zwischen Gesellschaft und staatlichen Institutionen sind. Wenn sie das nicht mehr leisten, verlieren die Privilegien ihre Legitimation.
Podemos (Spanien) — Versuch einer radikal basisdemokratischen Partei. Mit Mitgliederabstimmungen per App und offenen Kongressen. Teilweise erfolgreich, teilweise gescheitert — aber lehrreich.
Offene Vorwahlen Frankreich — Socialisten und andere Parteien haben Vorwahlen für alle Bürger geöffnet. Das erhöht die Partizipation und verringert den Einfluss von Parteiapparaten.
Dänische Volkspartei-Gründung — Zeigt, wie schnell neue Parteien entstehen und wachsen können, wenn bestehende Parteien gesellschaftliche Bedürfnisse nicht abdecken.
Bundeszentrale für politische Bildung — bpb.de
Mehr Demokratie e.V. — mehr-demokratie.de
Democracy International — democracy-international.org
Parteien-Demokratie in Mandate-Demokratie verwandeln Seit dem Debakel der Landtagswahlen in Thüringen stellen sich viele Fragen. Sind unsere Volksvertreter wirklich die …